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Skulpturale Begegnungen in der KJK

Von Lutz Rector


Ilka Rautenstrauch, Ulrike Gölner und Reinhard Osiander sprechen mit Dr. Walter Lokau (v.l.) an einem der Exponate von Klaus Hack über die Ausstellung.    Foto: lur 
Wehnen. Als beispielhaft bezeichnet Beate Anneken, künstlerische Leiterin der Oldenburger Werkschule, das Engagement der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) für die Bildende Kunst. Seit mehr als 25 Jahren arbeite man parterschaftlich zusammen. Sichtbare Ergebnisse dieser Zusammenarbeit in Form von Kunstwerken sind auf dem gesamten Klinikgelände zu finden. Gerade haben sich ein paar neue und eindrucksvolle Groß-Exponate aus Eichenholz dazu gesellt.
Ende August hatten die Werkschule und die KJK  die zweite Auflage des Bildhauersymposiums „Skulpturale“ veranstaltet. Mit Ulrike Gölner, Ilka Rautenstrauch, Klaus Hack und Reinhard Osiander waren vier renommierte Holzbildhauer zehn Tage lang auf dem Gelände der Klinik aktiv. Zum einen arbeiteten sie in dieser Zeit an einem eigenen Kunstwerk zum vorgegebenen Thema „Depression und Melancholie“, zum anderen gaben sie wechselweise Patienten-Workshops.
In unmittelbarer Nähe des Ortes, wo noch vor wenigen Wochen mit Kettensäge, Hammer und Beitel, Schnitzwerkzeug und vielerlei mehr gearbeitet wurde, stehen nun die Ergebnisse dieses Tuns. „Es ist natürlich ein Wagnis, eine solche Präsentation Anfang Oktober unter freiem Himmel zu eröffnen“, so Beate Anneken in ihrer Einführungsrede, aber es sei einfach schöner, diesen eher „formalen Akt“ inmitten der Werke durchzuführen. „So lässt sich einfach viel besser verstehen, worüber gesprochen wird!“ Rückblickend sei sie noch immer begeistert von der Resonanz auf die Skulpturale. „Wir hatten mehr als 500 Interessierte vor Ort, darunter sogar Galeristen. Auch die Möglichkeit der persönlichen Teilhabe, die es bei allen gemeinsamen Aktionen mit der Klinik gibt, wurde wieder sehr gut angenommen.“
Das Bildhauersymposium ist nun Vergangenheit, durch die Ausstellung der dabei enstandenen Exponate aber reicht sie nicht nur in die Gegenwart, sondern sogar in die Zukunft. Die Künstler haben ihre Werke für zwei Jahre als Leihgaben zur Verfügung gestellt, so dass diese nun die „Freiluftgalerie“ der KJK bereichern. Jede Arbeit steht verschraubt auf einem Betonsockel. „Dafür noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Mitarbeiter der Klinik-Werkstatt“, so Beate Anneken.
Jeder der vier Künstler habe sich dem Thema auf unterschiedliche Art und Weise genähert, erklärte Dr. Walter Lokau bei seiner Einführung in die Ausstellung. Es sei ihnen gelungen, etwas Unfassliches, eben die Melancholie, in Bilder zu fassen. Kunstwerke, so Lokau, seien stets eine Abweichung von der Norm, die die Brüchigkeit des Normalen zeigten. „Daher ist Kunst selbst auch immer melancholisch.“
Während Ilka Rautenbach und Klaus Hack (er steuerte sogar gleich zwei Exponate bei) figürlich arbeiteten, schuf Reinhard Osiander ein aus einzelnen Holzteilen montiertes Relief. Ulrike Gölner wiederum griff bei der künstlerischen Umsetzung des Themas auf eine bereits vorhandene ältere Skulptur zurück, die sie mit einer neuen kombinierte.
Dass die Kunstwerke in den kommenden zwei Jahren witterungsbedingte Schäden nehmen könnten, glaubt Wolfgang Heppner von der Werkschule nicht. Das Eichenholz sei sehr hart, die jeweilige Bearbeitung leiste ihr Übriges. „Die Skulpturen setzen sicher etwas Patina an und müssen gegebenenfalls nachgearbeitet werden, sonst aber passiert ihnen nichts!“
Wenn die Künstler ihre Arbeiten 2017 abholen, sind deren Sockel erst einmal verweist. Die Verantwortlichen aber hoffen, dass das kein Dauerzustand bleibt und eine dritte Skulpturale das Aufstellen neue Werke möglich macht.

Artikel vom 21.02.2012




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