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Mehr soziale Gerechtigkeit

Oldenburg/vsc. Mit einem landesweit einmaligen Vorhaben will die Stadt Oldenburg einen „Meilenstein setzen“ was die „quantitative und qualitative Verbesserung der frühkindlichen Bildung“ betrifft. Mit diesen Worten kündigten Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Schule, Stadt Oldenburg,
Dagmar Sachse, Sozialdezernentin, Stadt Oldenburg und Elfie Finke-Bracker, Fachdienstleiterin Kindertagesbetreuung, ihre umfangreiche Neuordnung der Elternbeiträge für Kinderbetreuung  und den notwendigen Investitionen in den Ausbau von Krippenplätzen und Kindertagespflegeplätzen bis zum Jahr 2017/18 an.
Um den gesetzlichen Vorgaben Rechnung zu tragen, erfolgt zum Kindergartenjahr 2014/15 ein Ausbau der Versorgungsquote auf 47 Prozent (37 Prozent Krippenplätze und zehn Prozent Kindertagespflege). Um den auf 60 Prozent steigenden Bedarf zum Jahr 2017/18 decken zu können, sollen weitere 32 Krippengruppen realisiert werden, sowie die noch zu schaffenden zehn Krippengruppen zum Kindergartenjahr 2014/15. Hierfür kalkuliert die Verwaltung ein zusätzliches Investitionsvolumen für den Ausbau in Höhe von 16, 5 Millionen Euro, sowie zusätzliche Betriebskosten von rund 95000 Euro pro Gruppe ein. Dazu gehört auch eine Verbesserung der Personalausstattung. Diese aufzubringenden Mittel sollen nach Aussage der Sozialdezernentin in den kommenden Haushalt eingebracht werden.

Wichtigstes strategisches Ziel sei eine Neuregelung der Elternbeiträge. In intensiven Gesprächen mit Vertretern der verschiedenen Träger im Kinderbetreuungsbereich und den politischen Fraktionen werde man bei der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 19. Juni die Neuordnung vorstellen. Die einheitlichen Kostenbeiträge für alle Angebotsformen und die Zahlung der Beiträge entsprechend der Inanspruchnahme sollen nach Worten von Frank Lammerding für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen und die Familien entlasten. „Die jetztigen Einkommensstufen sind sozial ungerecht und belasten einkommensschwache Familien stärker als gut verdienende Eltern“, so der Amtsleiter. Ferner solle mehr Bürgerfreundlichkeit durch Verwaltungsvereinfachung erzielt werden. Zukünftig können die Eltern die Einrichtung für die Betreuung ihrer Kinder unabhängig vom Einkommen wählen, und die zu zahlenden Beiträge sollen in Zukunft nach dem Einkommen gestaffelt werden, die Geschwisterermäßigung (50 Prozent für das zweite Kind) wird auf Beitragsfreiheit ab dem dritten Kind ausgeweitet.
„Wir sind guten Mutes, dass diesem Entwurf vom Verwaltungsausschuss und dem Rat  zugestimmt wird“, so Frank Lammerding abschließend.

Artikel vom 24.02.2012




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