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Hilfe für andere leisten

Von Lars Ruhsam


Ein Team von Ehrenamtlichen, zu dem unter anderem Hans-Georg Wüstefeld und Lars Ackermann (links) gehören, helfen Katja Behrens und Antje Rosemann bei deren Arbeit. Foto: Ruhsam

OLDENBURG. Etwas versteckt liegt er schon, der kleine Nachbarschaftsladen „Dit und Dat" im Innenhof des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in der Ziegelhofstraße. Doch hier gilt das Wort von „klein, aber fein", umso mehr, denn geleistet wird hier ganz Großes.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Was andere Menschen nicht mehr benötigen, kann für andere, sozial schwächer gestellte, von hoher Bedeutung sein. Von Kleidung bis zu Möbeln und Elektogeräten reicht das Spektrum. Abgegeben wird gegen Spenden, je nachdem, wie viel man sich leisten kann. Vor rund zwei Jahren hatte Katja Behrens, beim Paritätischen unter anderem zuständig für die Bereiche Hausnotruf sowie Hilfs- und Begleitdienste, die Idee zu dieser Einrichtung. Schnell hat sie gemerkt, wie groß der Bedarf unter den Menschen ist, die sich nicht mal eben so Bekleidungsstücke, Schuhe, einen Tisch oder einen Kühlschrank neu im Geschäft kaufen können. „Was machbar ist, versuchen wir auch zu machen, um Menschen zu helfen", sagt sie, ein Ansatz, der allem, was der Paritätische leistet und anbietet, zu Grunde liegt.

Was an Geld und Spenden eingenommen wird, landet bei Katja Behrens, sie finanziert damit wiederum Hilfsprojekte in der Stadt für soziale Schwache. „Sie ist ganz klar die treibende Kraft hier im Hause für solche Projekte", sagt Lars Ackermann, der sich selbst ehrenamtlich engagiert – und genau weiß, dass die so gelobte das gar nicht so gerne hört, „auch wenn es so ist", ergänzt Hans-Georg Wüstefeld, der, wie alle der rund fünf Ehrenamtlichen, mit viel Herzblut den kleinen Laden betreibt.

Ackermann bietet beim Paritätischen Englischkurse an. „Eigentlich wollte ich seinerzeit nur eine Krankmeldung für meinen Sohn abgeben", erinnert er sich an seinen ersten Kontakt zu Katja Behrens. Der Sohn absolvierte damals ein Freiwilliges Soziales Jahr. Was er denn tun könne, fragte Behrens ihn ganz unverblümt – seitdem ist er als Englischdozent dabei und hat sein Engagement, genau wie alle anderen Ehrenamtlichen, auch nicht bereut. Seine Kurse laufen regelmäßig, neue derzeit mittwochs und donnerstag von 16 bis 18 und freitags von 10 bis 12 Uhr. Eine Pflicht zur Teilnahme gibt es nicht, für die zwei Stunden werden fünf Euro Unkostenbeitrag erhoben. Diese wandern wiederum nicht in die Tasche von Lars Ackermann, sondern in den Händen von Katja Behrens für Hilfsprojekte. „Nur dafür machen wir die ganzen Aktionen", betont sie.

Und eigentlich hat sie gerade gar keine rechte Zeit, denn eine weitere Ehrenamtliche bringt neue gespendete Kleidung. Gebraucht werde eigentlich alles, sagt sie, zur kälteren Jahreszeit vor allem wärmere Bekleidung und Schlafsäcke, denn nicht zuletzt suchen auch viele Obdachlose „Dit und Dat" auf, wissend, dass sie hier Hilfe finden. „Und was wir hier nicht brauchen können, das geben wir weiter an andere Einrichtungen", erklärt Katja Behrens.

Zu den weiteren Angeboten der ehrenamtlichen Gruppen gehört unter anderem auch ein Sommerfest und ein Herbstbasar. Letzterer findet am 18. Oktober statt. Von 10 bis 18 Uhr können hier verschiedene Waren erworben werden. Der erlös kommt wiederum der Unterstützung der Schwachen zugute. „

Montags und Mittwochs von 12 bis 17 Uhr hat „Dit un Dat" geöffnet. Dann können auch Warenspenden abgegeben werden. Gerne kann auch vorher mit Katja Behrens unter 0441/77900-32 Kontakt aufgenommen werden.


Artikel vom 04.10.2014




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